P-79 – Silvesterschärpe 2025
Eigenschaften:
Kennung: | - |
Widmung: | Der Hoffnung |
Fertigstellung: | 30. Dezember 2025 |
Kosten: | - |
Stoffe & Leder: |
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Kurzwaren: |
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Garne: | |
Maschinen: |
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Beschreibung:
Schärpe zur Silvesterquadrille 2025.
Maschinenstick Weiß auf Schwarz „2028 wird wieder besser“. Zuvor 2024: „2026 wird wieder besser“.
Geschichte:
Um ein Zeichen der Hoffnung bei der Silvesterquadrille zum 31. Dezember zu setzen wurde 2024 eine Schärpe samt Unterkoppel genäht. Diese P-63 Silvesterschärpe 2024 mit der Aufschrift „2026 wird wieder besser“ sollte die Hoffnung auf die Zukunft darstellen. Völlig im Klaren, dass 2025 kein gutes Jahr wird. So ist es natürlich auch gekommen. Während die P-63 Silvesterschärpe noch auf eine aus englischen Moleskin gefertigte Unterkoppel aufgeknöpft wurde um sie mit dem A.II.3.e.221 FRISTADS Reinraumanzug 8R012 XR50 ISO-Klasse 3 reiten zu lassen, war die umgeänderte P-79 Silvesterschärpe 2025 direkt auf dem Jungfernritt der P-59 Jacke Holi Reiter dabei.
Die Zukunft sieht noch düsterer aus, die Gesellschaft spiegelt dies wieder, keine gute Stimmung. Es kann so nicht weiter gehen. Es gibt auch keinerlei Hoffnung auf 2027, so hat man einfach direkt dieses Jahr auf der Schärpe übersprungen. Ob eine Zäsur in der Zwischenzeit möglich ist, das bleibt unwahrscheinlich. Am Ende bleibt nur die Hoffnung, dass wenn es einmal herunter-, es auch wieder hinaufgeht. Die gesellschaftliche Stimmung oder gar die Wirtschaft als eigene unabhängige Macht schert sich allerdings nicht um Hoffnungen. Sie brauchen die Momentaufnahmen und die unmittelbare Zukunft. Sie wollen wissen, wie es weiter geht. Am Ende geht es immerzu darum, ob man genügend Brot auf dem Tisch hat. Hört man sich derzeit in unserer Gesellschaft um, spricht man mit den Leuten so findet man zunehmend Aussichtslosigkeit aber auch Resignation. Was soll man denn dagegen großartig tun, wenn es jedem schlechter geht, wenn jeder sieht, dass es ihm schlechter gehen wird? Die Zeichen stehen nicht mehr nach oben. Nur jene, die es sich Krise leisten können, die schert das weniger. Gut, hat man eben ein paar Jahre etwas weniger Geld, aber Anlagemöglichkeiten gibt es immer. Dennoch spüren sie es ebenso. Keine Aufbruchstimmung, kein Investitionsmut, alle Zeichen stehen auf Rezession. Und wenn der Politiker meint, er könne irgendwas gegen diese Übermacht unternehmen, dann hat er sein Staatswesen nicht verstanden. Es kommt, es hat sich lange genug aufgebaut und angebahnt. Nicht der kleine Mann, nicht der Politiker, niemand kann etwas so schnell dagegen tun. Und für eine ordentliche Zäsur ist niemand bereit. Warum auch. Es hat doch funktioniert. Braucht es erst einen Krieg? Müssen erst wieder junge Männer sterben damit sich irgendetwas verändert? Damit der Mensch sieht? Danach wird weiterhin nichts verstanden sein, wir machen das einfach nochmal von neuem. Aber das war schon alle Zeit so. Schon alle Zeit war der Wille des Menschen der Markt, und nur der Wille des Menschen regiert. Dann muss es ja recht sein. Der Mensch will es so, wie soll man schon gegen diese Legitimität anfechten.
So zieht sich das noch ein paar Jahre bis in die Depression. Wahrscheinlich wird die Schärpe nächstes Jahr in „2029“ umgeändert. Nur die anschließende Konjunktur ist sicher, darauf basiert die Hoffnung. Zwischenzeitlich muss man das Beste aus der Situation machen. Alles, was in der eigenen Macht steht.
Produktion:
- Entfernen einer Reihe Stick von der „6“ aus 2024
- Übersticken in einer 8 in Rot
- Quadrillieren



